Installation
Vor Beginn der Installation müssen die Sicherheitshinweise vollständig gelesen und beachtet werden.
Gerät montieren
Das Gerät ist zunächst an der vorgesehenen Wand- oder Bodenfläche zu montieren. Hierfür sind geeignete Schrauben zu verwenden, die zum Untergrund und zur Einbausituation passen. Es ist darauf zu achten, dass das Gerät sicher befestigt ist und alle vier Befestigungspunkte verwendet werden.
Das Gerät darf in allen Richtungen montiert werden.
Der Montageort muss trocken, sauber und mechanisch geeignet sein. Der Einbau darf nur an Stellen erfolgen, an denen das Gerät nicht durch lose Gegenstände, starke Vibrationen oder direkte Hitzeeinwirkung beschädigt werden kann.
Falls bereits Sicherungen eingesteckt sind, sind diese vor Beginn der Installation zu entfernen. Dadurch wird verhindert, dass das Gerät während der Montage und des elektrischen Anschlusses unbeabsichtigt belastet wird.
Zuleitung anschließen
Die Zuleitung darf erst angeschlossen werden, nachdem das Gerät sicher montiert wurde und die Spannungsversorgung abgeschaltet ist.
Warnung
Ein falscher Anschluss von Plus und Minus oder eine ungeeignete Vorsicherung kann zu Schäden am Gerät sowie zu Kurzschluss- und Brandgefahr führen.
Beim Anschluss der Versorgung ist unbedingt auf die richtige Polarität zu achten:
- Auf die Beschriftung der Anschlussklemmen am Gerät ist zu achten.
- Die Versorgung darf nur entsprechend der Kennzeichnung für Plus + und Minus - angeschlossen werden.
Der zulässige Leiterquerschnitt der VIN-Klemme beträgt 0,5 mm² bis 35 mm².
Für einen sicheren Anschluss müssen die Leitungen passend vorbereitet und die Schraubklemmen mit dem richtigen Anzugsdrehmoment angezogen werden. Das Anzugsdrehmoment gibt an, wie fest die Klemmschraube angezogen werden soll.
Werte für die VIN-Klemme
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Zulässiger Leiterquerschnitt | 0,5 mm² bis 35 mm² |
| Abisolierlänge | 18 mm |
| Anzugsdrehmoment | 2,5 Nm bis 4,5 Nm |
Für Leitungen mit einem Querschnitt unter 25 mm² beträgt das Anzugsdrehmoment 2,5 Nm. Ab einem Leiterquerschnitt von 25 mm² beträgt das Anzugsdrehmoment 4,5 Nm.
Die Vorsicherung der Zuleitung muss passend zum verwendeten Leitungsquerschnitt ausgewählt werden.
| Leitungsquerschnitt | Maximale Sicherungsgröße |
|---|---|
| 4 mm² | 30 A |
| 6 mm² | 40 A |
| 10 mm² | 60 A |
| 16 mm² | 80 A |
| 25 mm² | 80 A |
| 35 mm² | 80 A |
Die in der Tabelle angegebenen Werte gelten nur als Richtwerte. Grundlage ist eine Leitungslänge von ca. 1 m.
Die Verantwortung für die korrekte Auslegung der Vorsicherung verbleibt beim Installateur. Die tatsächlich erforderliche Absicherung muss im Einzelfall unter Berücksichtigung der realen Leitungslänge, der Verlegeart, der Umgebungstemperatur und der angeschlossenen Lasten geprüft werden.
Unabhängig vom verwendeten Leitungsquerschnitt darf die maximale Vorsicherung des Geräts 80 A nicht überschreiten.
Abgänge anschließen
Für die Ausgangsklemmen ist ein Leiterquerschnitt von 0,2 mm² bis 6 mm² zulässig.
Warnung
Werden Abgänge mit zu großen Sicherungen, ungeeigneten Leitungsquerschnitten oder nicht ausreichend fest angezogenen Klemmen betrieben, besteht Überhitzungs- und Brandgefahr.
Auch bei den Ausgangsklemmen müssen die Leitungen passend vorbereitet und die Schraubklemmen mit dem richtigen Anzugsdrehmoment angezogen werden.
Werte für die Ausgangsklemmen
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Zulässiger Leiterquerschnitt | 0,2 mm² bis 6 mm² |
| Abisolierlänge | 8 mm |
| Anzugsdrehmoment | 0,5 Nm bis 0,6 Nm |
Die obere Klemmenreihe ist mit + gekennzeichnet. Hier werden die Plusleitungen der Verbraucher angeschlossen. Über diese Seite erfolgt auch die Absicherung der jeweiligen Abgänge.
Die untere Klemmenreihe ist mit - gekennzeichnet. Hier werden die Minusleitungen der Verbraucher angeschlossen.
Es dürfen nur geeignete Sicherungen vom Typ ATO verwendet werden. Sicherungen sind erst einzusetzen, nachdem alle Anschlüsse vollständig geprüft wurden.